Forex steht für den englischen Ausdruck Foreign Exchange Market, was nichts anderes als Devisenhandel bedeutet. Als weltgrößter Handelsplatz verspricht dieser Markt mit 1,9 Billionen US$ Tagesumsatz eine riesige Dynamik.
Gewinne werden durch die Wechselkurse zwischen den einzelnen Währungen erziel. Eine Währung wird dabei stets gegen eine andere getauscht. Sie werden in Paaren, den “Cross” genannt und können nur als solche gehandelt werden. Die meistgehandelten tauschpaare heißen “Major”.
Bis vor einigen Jahren war der Profit von den täglichen Kursschwankungen nur Geldinstituten möglich. So baute sich ein eigenes Händelernetzwerk auf. Dieses ist dezentral und gesetzlich (beinahe) ungeregelt, so dass zwei einzelne Banken einen gültigen Kurs festlegen können.
Man spricht man von einem “Interbanken-Markt”, der heute durch eine Gesetzesänderung vor einigen Jahren nicht mehr nur Banken zugänglich ist, sondern ebenso Konzernen, Brokern und auch privaten Spekulanten.
Beim Forex-Handel gibt es keinen zentralen Handelsplatz wie etwa die Börse. Die Handelspartner kommen direkt zusammen, über Telefon oder das weltweite elektronische Netzwerk Internet. Verbindliche Börsenzeiten gibt es nicht- Devisen sind vierundzwanzig Stunden täglich handelbar. Die Hauptzentren für Forex-Handel sind Sydney, Tokio, London, Frankfurt und New York.
Aber grundsätzlich ist Forex-Handel von überall auf der Welt aus möglich- im World Wide Web tummeln sich zahlreiche Forexservice Tradingplattformen, die jedem den scheinbar schnellen Gewinn ermöglichen. Man lockt mit gigantischen Renditen bei geringstem Kapitaleinsatz. Wahr ist: mit Forex ist es rund um die Uhr möglich, große Gewinne zu erzielen- oder auch große Verluste. Ein Spekulieren, das an fast keine Grenze mehr gebunden ist wird möglich.
