Posted by admin On Oktober - 3 - 2008

Der Forex (Foreign Exchange)-Handel - früher nur den großen Handelsbanken und Investmentgesellschaften vorbehalten - ist heute quasi für Jedermann möglich.
Der Handel mit Fremdwährungen zählt zu den dynamischsten und kapitalintensivsten Märkten überhaupt und ist 24 Stunden geöffnet, da irgendwo in der Welt immer gehandelt wird.
Um Zugang zum Forexhandel zu erlangen, benötigt man einen Forex Broker. Diese sind mittlerweile recht zahlreich und man sollte sich gut über die Konditionen und Voraussetzungen informieren, bevor man Kunde wird. Anschließend erhält man Zugang über eine Handelsplattform, die je nach Anbieter unterschiedlich aussieht.

Beim Forexhandel gibt es keine physisch greifbaren Börsenplätze, sondern das ganze System besteht aus einem Datennetz, an welches diverse Devisenhändler weltweit angeschlossen sind. Diese generieren dann eine Handelsplattform, über die der Kunde am Forexhandel teilhaben kann.
Gehandelt wird per Internet oder per Telefon. Vergleichbar dem Online-Banking bekommt man eine Zugangs- oder Codenummer, eine PIN oder/und ein Geheimwort, mit dessen Hilfe man sich bei der Anmeldung legitimieren muss. Nach dem Einloggen steht dann die Welt für den Forexhandel offen: Zahlreiche Währungen können sekundenschnell gehandelt werden, taggleiche Käufe und Verkäufe sind die Regel.

Ziel ist es, durch den Kauf einer Währung (Forex Trading) zu einem bestimmten Wechselkurs (z.B. 100.000 US$ zu einem Wechselkurs von 0,64 Euro je Dollar) und anschließendem Warten auf einen besseren Wechselkurs (z.B. 0,65 Euro je Dollar) Gewinne zu erwirtschaften. In obigem Beispiel hätten wir ca. 1.000 Euro verdient, allerdings werden die in Wirklichkeit viel kleineren Kursbewegungen schon mit 4 Nachkommastellen erfasst (also z.B. 0,6438), weshalb oft hohe Summen investiert werden müssen, damit überhaupt nach Abzug aller Gebühren ein Gewinn dabei herauskommt.
Aus diesem Grunde handelt man Fremdwährungen grundsätzlich im “Margin-Trading”, also mit Hebel.
Dafür muss vom Kunden eine vorher festgelegte Sicherheitsleistung (die Margin) hinterlegt werden, z.B. 1000 Euro um mit 100.000 Euro handeln zu können. Hierfür fallen wiederum Zinsen an, die für die Dauer des Haltens der Position vom Broker berechnet werden.

Forex

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Forex Hinweis

Mit dem Devisenhandel FOREX sind nicht nur hohe Gewinne möglich, sonder es gibt auch ein sehr hohes Verlustrisiko. Daher ist es für jeden Neueinsteiger empfehlenswert, mit einem Demokonto bei einem Forex Broker zu üben.